Studentengruppe aus den USA besucht das Friede-Institut
Im Januar 2011 besuchte eine Gruppe von ca. 20 Studenten aus den USA unter der Leitung von Prof. Bruce Murray das Friede-Institut. Prof. Murray moderierte eine Diskussion zwischen dem Team des Friede-Instituts und den Studenten über aktuelle gesellschaftliche Themen in Bezug auf die in Österreich bzw. in den USA lebenden Migranten.

Die Gäste erzählten, dass die Themen ‚Integration’ und ‚Menschenrechte‘ in den USA – trotzt einer langen Einwanderungstradition und einer sehr bunten demografischer Struktur – von hoher Aktualität und mit großen Herausforderungen verbunden sind. In den USA besiedeln Migranten zunehmend kleinere Städte und ländliche Gebiete, wo es günstigere Mieten und bessere Jobmöglichkeiten gibt. Im Gegenteil dazu ist in Österreich der Großteil der Migranten in den Städten angesiedelt. Hier ist die Integration eine „Staatssache“, während in den USA die Integrationsfrage regional unterschiedlich angegangen wird und eher eine Aufgabe der Bundesstaaten, Bezirke (Counties), Gemeinden und Städte (Communities) ist. Da es keine einheitlichen Regeln und Standards gibt, kommt es vor, dass sich die Maßnahmen hinsichtlich der Migranten von Bezirk zu Bezirk stark unterscheiden. Als positive Seite wurde in Österreich das Sozialversicherungssystem und in Amerika die Diversitätsflexibilität hervorgehoben.



Besuch aus USA Januar 2011