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Friede Institut für Dialog

Gelebter Dialog

Gelebter Dialog

Besuch beim STANDARD

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Am 21. November 2011 besuchten die Mitglieder und Freunde des Friede-Instituts die Redaktion des Standard, einer führenden österreichischen Qualitätszeitung. Die Gruppe wurde herzlich von Hans Rauscher und Kristina Nedeljkovic empfangen.

Nachdem uns ein Kurzfilm Einblicke in die Arbeit der Tageszeitung vermittelt hatte, gab uns Herr Rauscher einen kurzen Abriss über die Geschichte, die Arbeitsweise, Auflagenstärke und den Marktanteil des Standard. Laut Rauscher seien es vor allem Merkmale wie Seriosität, Qualität, politische Unabhängigkeit und die Mitarbeit renommierter Berichterstatter, die den Standard auszeichneten. Die Zeitung sei liberal ausgerichtet. In punkto MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund gebe es leider noch großen Aufholbedarf. Tatsache sei, dass man, wie anderorts auch, Menschen mit Migrationshintergrund zu spät wahrgenommen habe. Die beiden Journalisten schilderten ihren Einstieg in den Beruf und die täglichen Herausforderungen in ihrem Ressort. Dabei erklärten sie sowohl praktische Details (über die Presseagenturen, das Redaktionssystem der Zeitung, etc.) als auch allgemeine Merkmale des Qualitätsjournalismus.

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Nach dem Vortrag machten wir einen Rundgang durch die Räumlichkeiten des Standard – vom Newsroom bis in die Online-Redaktion. Dort berichtete Rainer Schüller (der Chef vom Dienst) von den Schwerpunkten der Onlineversion, den populärsten Rubriken und von den Problemen, die im Zusammenhang mit den Online-Leserbeiträgen auftreten.

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Der Besuch gab uns nicht nur Einblicke in die Abläufe und die konkrete Arbeit einer Redaktion – er ließ uns auch etwas über die Menschen erfahren, die hinter den täglichen Informationen und Schlagzeilen der Zeitung stehen.

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Istanbul - Kulturreise 2011

Ende Oktober flogen wir im Rahmen einer vom Friede – Institut für Dialog organisierrten Kulturreise nach Istanbul.

Unsere Gruppe umfasste zehn Personen aus verschiedenen beruflichen Bereichen, die sich entschlossen hatten sowohl das „neue Istanbul“ als auch das „alte Konstantinopel“ für sich zu entdecken.

Am Dienstagabend, den 25.10.2011 ging es gemütlich mit der Turkish airlines von Wien nach Istanbul. Schon vor dem Landeanflug tat sich bei so manchem Reiseteilnehmer die Frage auf, auf welchem Kontinent das Flugzeug nun landen würde. Schließlich war es der Atatürk Flughafen auf der europäischen Seite der Metropole, wo unser Flugzeug landete.

Wenige Stunden vor Mitternacht in der Unterkunft im Stadtteil „Eyüp“ angekommen , welches direkt am Goldenen Horn gelegen ist, hieß es für uns für diesen und die folgenden Tage ausrasten, um genügend Energie für das reichhaltige Reiseprogramm zu tanken.

Hotspots wie Topkapi Palast, Hagia Sophia, Sultan Ahmet Moschee und Grand Bazar waren natürlich wir für jeden anderen Istanbul Besucher ein must. Das, was diese Reise jedoch von herkömmlichen touristischen Reisen unterschied war die Tatsache, dass wir auch zwei türkische Universitäten, eine Medieneinrichtung (Zaman) und die Journalisten und Schriftsteller Vereinigung in Istanbul besuchten.

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Alle AllAussicht

Wir hatten somit Gelegenheit einen Einblick in die Abläufe türkischer Institutionen in den Bereichen der Bildung, der Medien und der Kulturarbeit zu bekommen. Dabei konnten wir uns u.a. über Themen wie dem Aufbau des Universitätssystems in der Türkei erkundigen und Vergleiche mit Österreich anstellen.

Der Höhepunkt der kulturellen Begegnung war gewiss der Besuch einer türkischen Familie am Rande des Stadtzentrums von Istanbul. Wir wurden von ihnen aufgenommen und zu einem traditionellen türkischen Abendessen eingeladen. Dieses „Ereignis“ wollten auch nahe Verwandten der Gastgeberfamilie nicht verpassen, weshalb auch sie bei diesem gemeinsamen Abend anwesend waren. Wir hatten somit die Gelegenheit alle von der Mutter der Gastgeber bis zu deren kleinen Tochter kennen zu lernen und uns mit ihnen auf Englisch oder mittels unseres Dolmetschers auszutauschen.

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Wenige Stunden vor der Abreise am Sonntagabend galt es noch das pulsierende Istanbul aus einer gänzlich anderen Perspektive nämlich mittels einer Bosporus Tour aus dem Meer zu erkunden.

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Ach ja, eine kurze Einkehrmöglichkeit in ein elegantes Baklava Geschäft auf dem Weg zum Flughafen ließ sich keiner von uns entgehen – wir wollten ja auch ein Stück von Istanbul unseren Lieben in Österreich mitbringen.

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Die "Eppil-Studenten" besuchen das Friede Institut

Im Rahmen eines siebentätigen Aufenthaltes in Wien folgt das Team vom EPIL (European Projekt for Interreligion Learning) unserer Einladung und statten dem ‚Friede–Institut für Dialog‛ am 22. September 2011 einen Besuch ab. In einer angenehmen Stimmung wurde bei einem Tee die existentielle Bedeutung des interkulturellen Dialogs in der heutigen Zeit thematisiert.

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Mehr Infos über "EPIL" finden sie auf http://www.epil.ch/.

 

17.07.2010

Mitglieder der Dialogeinrichtungen „Religions for Peace“ und „Istituto Tevere“ aus Rom besuchen das Friede–Institut in Wien.

Im Rahmen eines dreitätigen Aufenthaltes in Wien folgen Dr. Luigi De Salvia (Generalsekretär) und Giovanna Leonardi von ‚Religions for Peace, Italien‛ sowie Mag. Cenap Aydin von der interkulturellen Dialogeinrichtung ‚Istituto Tevere‛ der Einladung des Institut-Obmanns und statten dem ‚Friede–Institut für Dialog‛ einen Besuch ab.

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Thematisiert wird bei diesem Treffen nicht nur die existentielle Bedeutung des interkulturellen Dialogs in der heutigen Zeit, sondern es werden auch einige – teils durchgeführte, teils in Planung befindliche – Projekte der jeweiligen Institute angesprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Dr. Luigi De Salvia, der hauptberuflich als Augenarzt tätig ist, berichtet, dass er sich derzeit für die Einrichtung eines überkonfessionellen gemeinsamen Besinnungsraumes in einem Krankenhaus nahe dem Vatikan einsetzt. Seiner Ansicht nach werden in den Krankenhäusern immer mehr Menschen unterschiedlicher Konfessionen aus verschiedenen Kulturen behandelt. Besonders für kranke Menschen sei es wichtig, einen geeigneten Raum für das Gebet zu finden.

Anlass der Wien-Reise waren die derzeit im jüdischen Museum laufende Ausstellung: „Die Türken in Wien – Geschichte einer jüdischen Gemeinde“ sowie die Ausstellung in der österreichischen Nationalbibliothek: „Juden, Christen und Muslime. Interkultureller Dialog in alten Schriften“. Von den historischen Schriften, die die Gruppe heute besichtigt hat, zeigt sie sich beeindruckt, sogar fasziniert. Morgen Vormittag ist der Besuch des jüdischen Museums geplant.

 

"Im Dialog bleiben - über Gemeinsames und Unterschiede"

Das Projekt „Corpus Coranicum“ als Herausforderung und Chance für das Gespräch zwischen Muslimen und Christen.

Zeit und Ort: 27.5.2011, 10.15 - 17.30 Uhr,
Kath.-Theologische Fakultät Innsbruck,
Seminarraum VI, Karl-Rahner-Platz 3

Im Rahmen dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit dem Projekt "Corpus Coranicum" der berlin-brandenburgischen Akademie der Wissenschaften aus muslimischer und aus christlicher Perspektive. "Corpus Coranicum" widmet sich den Fragen der Textformen, der historischen Situierung und der redaktionellen Gestaltung des Koran.
Die Auseinandersetzung mit dieser Sicht auf den Koran stellt eine weitere Station des muslimisch-christlichen Dialoges dar, dem sich die Theologische Fakultät Innsbruck gemeinsam mit weiteren Institutionen verschrieben hat.


Anmeldung bitte im Institut für Systematische Theologie bei
Frau Christa Geiler
Email: Christa.Geiler@uibk.ac.at

Frau Martina Pamer
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel. 0512/507-8561.


Veranstalter:
Institute für Bibelwissenschaften und Historische Theologie, für Christliche Philosophie für Praktische Theologie, für Systematische Theologie der Theologischen Fakultät Innsbruck

Forschungszentrum Religion-Gewalt-Kommunikation-Weltordnung

Forschungszentrum Synagoge und Kirchen

Haus der Begegnung

Friede-Institut für Dialog

Christlich Muslimische Dialoggruppe

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

 
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