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Friede Institut für Dialog

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Zentralafrika - ein Einblick in das Ausmaß der Hungerkatastrophe

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Hüsein Baycöl

Die Auswirkungen des Hungers in Somalia sind sehr dramatisch geworden, vor allem für Kleinkinder. Am 21. Oktober 2011 fand im Institut FRIEDE der Bilder-Vortrag "Zentralafrika - ein Einblick in das Ausmaß der Hungerkatastrophe" statt.

Hüseyin Baycöl ist Journalist in Wien und war kürzlich (August 2011) in einigen Flüchtlingslager nahe der somalischen Grenze in Kenia. Er versuchte anhand eigener Bilder das Ausmaß des Leides in diesem Gebiet zu verdeutlichen.

Aus dem Vortrag kam hervor, dass zahllose hungernde Menschen, vor allem Kinder, in der Krisenregion noch immer auf die Hilfe von Außen angewiesen sind, dass viele Kinder stark geschwächt und nicht altersgerecht entwickelt sind und dass die Zukunft der Region nicht zuletzt davon abhängt, wie rasch jetzt Ernährung, Gesundheitsvorsorge und Bildung für Kinder sichergestellt werden.

 

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Fremd – keine Eigenschaft, sondern eine Beziehung!

Das Friede-Institut für Dialog hat am 15. Oktober 2011 eine Veranstaltung zum Thema Fremd – keine Eigenschaft, sondern eine Beziehung! veranstaltet. Prof. Dr. Werner Zips vom Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien sowie Dr. Andreas Renz vom der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München suchten Antworten auf Fragen wie: „Wie kommt es, dass Fremdenhass zu einem Phänomen unserer Gesellschaft geworden ist, aber gleichzeitig das ,Exotische‘ uns fasziniert?“, „Was ist fremd? Definieren wir mit dem ,Fremden‘ auch nicht gleichzeitig uns selbst?“, „Sind die unterschiedlichen Kulturen, die unterschiedlichen Religionen voneinander so verschieden, dass sie sich ‚fremd‘ sind?“

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Buchpromotion und Vortrag „Ratgeber für Eltern“ - die beste Hilfe für Kinder – Helft ihren Eltern

Am Freitag, dem 20. Mai 2011, wurde im Friede Institut das Buch „Ratgeber für Eltern“ der Autorin Mirsada Hodzic-Karic, vorgestellt.

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Mit den Worten „Den Kindern wird am besten geholfen indem man ihren Eltern hilft (sie beratschlagt)“ beginnt das Buch „Ratgeber für Eltern“. Es handelt sich um eines der wenigen Handbücher aus dem Bereich der Kinderpsychologie und Elternberatung, das im Klartext über Strategien zur Problembekämpfung alltäglicher Schwierigkeiten in der Kindererziehung berichtet. Das Buch plädiert für die Gleichwertigkeit von Eltern und Kindern und spricht sich gegen das Aufzwingen des elterlichen Willens aus. Die Erziehung beginnt bereits lange bevor die Kinder auf die Welt kommen: Eltern können folglich ihren Kindern nicht wirklich vorschreiben, wie sich diese zu verhalten haben, aber sie können über ihr *eigenes* Verhalten Einfluss nehmen und Vorbild für ihre Kinder sein. Einer der Grundpfeiler der Erziehung ist das Vertrauen. Jede Disharmonie zwischen dem von Eltern Verlangtem und dem tatsächlich Gemachtem bewirkt einen eher negativen Effekt und damit Misstrauen. Das Motto muss lauten „Handeln statt reden“. Anhand vieler praktischer Beispiele wird im Buch anschaulich gezeigt, wie man gehaltloses Reden durch konsequentes Handeln ersetzt.

Klick hier um das Kinder-Memorandum für die Eltern zu sehen.

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Kurzer Rückblick über vergangene Lehrerseminare


Zu diesen Seminaren werden ExpertInnen eingeladen, die zu dem jeweiligen Schwerpunktthema Vorträge halten.

 

· 20.04.2010: Prof. Ednan Aslan (Universität Wien, islamische Religionspädagogik, Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaften), Thema: "Das österreichische Bildungssystem"

Prof. Burcin Yurtoglu (WU Wien), Thema: "Der Einfluss von sozialer Abstammung und wirtschaftlichen Mitteln auf den Bildungserfolg"


· 28.10.2010: Mag.a. Alev Korun (Nationalsratsabgeordnete der Grünen), Thema: "Die geplante neue Schulreform"


· 14.12.2010: Fr. Dipl. Päd. Elisabeth Nevyjel (Pädagogische Fachhochschule Wien), Thema: "Die Rolle der Sprache für eine gelingende Integration"


· 24.02.2011: Fr. Prof. Inci Dirim (Universität Wien, Institut für Germanistik), Thema: "Mehrsprachige Erziehung"



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Dabei wurden gemeinsam  die Möglichkeiten der Unterrichtsverbesserung, der Integration im (Schul-)Alltag sowie Wege der Umsetzung von neuen Erkenntnissen erörtert.  Wir wünschen uns, dass die Veranstaltungen dazu beitragen, Horizonte zu öffnen oder zu erweitern und ein breites, vernetztes Denken zu entwickeln. Dies fördert unserer Meinung nach die Dialogfähigkeit, die mit einer reflektierten, nachhaltigen Auseinan­dersetzung einhergeht.


Zielgruppe der Fortbildungsseminare

Unsere primäre Zielgruppe bei diesem Projekt sind die in Österreich lebenden und tätigen Lehrer­Innen und Pädagogen bzw. MitarbeiterInnen von (Bildungs-)Einrichtungen. Aber auch Interes­senten oder engagierte Eltern sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Über das jewei­lige Schwerpunktthema werden die TeilnehmerInnen im Vorfeld informiert, sodass die Möglich­keit einer Vorbereitung besteht und im Rahmen der Veranstaltung lösungsorientiert auf Fragen eingegangen werden kann.